Irgendwie dramatisch.
Dass es mich selbst nach bald vier Jahren "Entzug" und Abschließen immer noch nicht ganz los lässt. Nein, manchmal ist es sogar noch viel näher als ich es für ertragbar halte.
Ich bin stabil genug mich nicht mehr selbst zu verstümmeln. Nie mehr. Glaube ich.
Aber dennoch dramatisch, dass ich immer und immer wieder daran denke, darüber nachdenke. Mir wünsche es würde keine Narben und keine Wunden hinterlassen meine Haut aufzuschneiden um zu sehen wie das Blut wieder fließt.
Ich will wieder den Schmerz fühlen, will das Blut sehen und werde es doch nicht tun. Niemals, niemals wieder.
Meine Güte, ich bin 22 Jahre alt, wieso denke ich überhaupt noch darüber nach? Selbst fast vier Jahre nachdem ich aufgehört habe mich zu schneiden? Werde ich denn niemald da raus wachsen?
Dramatisch. Für mich.