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Mit Blut steht geschrieben...

Irgendwie dramatisch.

Dass es mich selbst nach bald vier Jahren "Entzug" und Abschließen immer noch nicht ganz los lässt. Nein, manchmal ist es sogar noch viel näher als ich es für ertragbar halte.

Ich bin stabil genug mich nicht mehr selbst zu verstümmeln. Nie mehr. Glaube ich.

Aber dennoch dramatisch, dass ich immer und immer wieder daran denke, darüber nachdenke. Mir wünsche es würde keine Narben und keine Wunden hinterlassen meine Haut aufzuschneiden um zu sehen wie das Blut wieder fließt.

Ich will wieder den Schmerz fühlen, will das Blut sehen und werde es doch nicht tun. Niemals, niemals wieder.

Meine Güte, ich bin 22 Jahre alt, wieso denke ich überhaupt noch darüber nach? Selbst fast vier Jahre nachdem ich aufgehört habe mich zu schneiden? Werde ich denn niemald da raus wachsen?

Dramatisch. Für mich.

16.5.12 01:22




Vergangene Worte vergegenwärtigt.

Ein zweiter Eintrag folgt direkt auf den ersten.

 Es war nicht gut den blog zu öffnen. Vergangene Worte zu lesen.

 Der leise Wunsch zu schneiden steigt in mir empor.

 

Aber es ist absurd. Stubide. Bescheuert. Dämlich. Unsinnig. Blödsinn.

Ich weiß mich schließlich zu beherrschen. 

26.11.08 20:28


Alles wird gut.

Es geht mir gut.

Gelegentlich, selten denke ich an alte Dinge. Werde von irgendetwas getriggert. Habe wieder Blut vor Augen. Bilder in meinem Kopf. Aber bin nie allein. Nie einsam. Immer ist er dann da. Immer Ablenkung. So wunderbare Ablenkung.

Nie Schnitte.

Weitergehen. Altes hinter mir lassen.

Verblassen lassen.

Wie die Narben... 

Alles wird gut... 

1.10.08 17:31


Nächster Schritt!

Ich habe soeben sämtliche Klingen, Scherben und zerbrochene Flaschen die ich noch bei mir rumliegen hatte weggeschmissen.

Wieso?
Keine Ahnung. Eine vollkommen impulsive Handlung.

Aber bestimmt kein schlechter Schritt...hoffe ich.
25.8.08 07:33


Scherenschnitt.

Die Schere schneidet in den bleichen Arm. Nur ganz wenig.

Und hört auf, als er anruft.

Wieso?

Ich weiß nicht.

19.8.08 19:01


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